Klicken Sie rechts oben auf der horizontalen Leiste auf Ihren Namen und wählen Sie “Einstellungen” aus.

Klicken Sie nun auf der linken Seite auf den Reiter "Rechte-Management". Hier finden Sie unter anderem die Einstellungsmöglichkeiten für die Servicemeldungen.

Diese Einstellungen sind entscheidend für den Datenschutz und das Informationsempfinden innerhalb einer Wohneinheit. Sie legen fest, wer welche Schadensmeldungen oder Anfragen sehen darf.
Um den Informationsfluss effizient zu steuern und gleichzeitig den Datenschutz zu wahren, bietet iDWELL vier spezifische Sichtbarkeits-Szenarien innerhalb einer Einheit an.
Technische Grundvoraussetzung: Die "Einheiten-Klammer"
Damit eines dieser Szenarien greift, müssen die beteiligten Personen technisch exakt derselben Einheit (Top-Nummer) im selben Gebäude zugeordnet sein. Nur dann erkennt das System die Verbindung und schaltet die Transparenz frei.
Szenario 1: Mieter B sieht Meldung von Mieter A (Interne Transparenz)
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Beschreibung: Mehrere Personen sind als Mieter in derselben Wohnung hinterlegt (z. B. Ehepaare, Wohngemeinschaften oder eine Familie).
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Anwendungsbeispiel: In einer 3er-WG meldet Bewohner A einen defekten Herd. Bewohner B loggt sich später ein und sieht die Meldung bereits als "In Bearbeitung".
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Vorteil: Verhindert, dass derselbe Schaden mehrfach gemeldet wird (Vermeidung von Dubletten).
Szenario 2: Eigentümer sieht Meldung vom Mieter (Das SEV-Modell)
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Beschreibung: Dies ist das klassische Szenario für die Sondereigentumsverwaltung (SEV). Der Vermieter (Eigentümer) kann die Meldungen seines Mieters einsehen.
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Anwendungsbeispiel: Der Mieter meldet einen Feuchtigkeitsschaden im Keller. Die Eigentümerin sieht diese Meldung in ihrem Portal und weiß sofort, dass die Verwaltung bereits einen Trocknungsdienst beauftragt hat.
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Vorteil: Maximale Transparenz für den Eigentümer; er fühlt sich über den Zustand seines Eigentums informiert, ohne die Verwaltung anrufen zu müssen.
Szenario 3: Mieter sieht Meldung vom Eigentümer (Informativ, aber selten)
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Beschreibung: Der Mieter kann sehen, welche Anfragen oder Meldungen der Eigentümer seiner Wohnung an die Verwaltung stellt.
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Anwendungsbeispiel: Der Eigentümer meldet einen geplanten Fenstertausch in der Einheit. Der Mieter sieht dies und kann sich frühzeitig auf die Handwerkertermine einstellen.
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Vorteil: Kann die Koordination bei Modernisierungen verbessern.
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Nachteil: Datenschutz-Sensibel. Mieter sehen eventuell auch kaufmännische Anfragen des Eigentümers, die sie nichts angehen.
Szenario 4: Eigentümer sieht Meldung vom Eigentümer (Miteigentümer-Sicht)
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Beschreibung: Wenn eine Einheit mehreren Personen gehört (z. B. Erbengemeinschaften, Ehepaare oder Firmenbeteiligungen).
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Anwendungsbeispiel: Ein Ehepaar besitzt eine Wohnung. Partner A meldet eine fehlerhafte Abrechnung. Partner B sieht den gesamten Nachrichtenverlauf mit der Buchhaltung im Portal.
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Vorteil: Alle Entscheidungsträger sind auf demselben Informationsstand.
| Vorteile | Nachteile |
| Effizienz: Massiv weniger Telefonate und E-Mails mit Status-Rückfragen ("Wann kommt der Handwerker?"). | Datenschutz: Private Informationen könnten versehentlich für die "falsche" Partei sichtbar werden, wenn Meldungen nicht sauber kategorisiert sind. |
| Vertrauen: Eigentümer schätzen die Sondereigentumsverwaltung mehr, wenn sie die Arbeit der Verwaltung "live" mitverfolgen können. | Einmischung: Eigentümer könnten versuchen, den Prozess zu steuern oder Handwerker direkt zu kontaktieren, bevor die Verwaltung fertig koordiniert hat. |
| Selbstbedienung: Kunden können sich 24/7 informieren, was den gefühlten Servicelevel hebt. | Dokumentationspflicht: Mitarbeiter müssen den Bearbeitungsstand präzise pflegen, da die Kunden "mitlesen". |
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Zugewiesene Mitarbeiter sehen: Wenn Sie diese Option auf „Ja“ setzen, sehen Kunden in der Servicemeldung direkt den Namen und das Foto des zuständigen Sachbearbeiters.
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Vorteil: Schafft Vertrauen durch eine persönliche Ansprechperson.
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Nachteil: Kann zu direkten Kontaktversuchen außerhalb der geregelten Kanäle führen.
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